Ausschließlich für Verkaufsverpackungen!

Vermeidbares Problem: Fehlwürfe in der gelben Tonne

Die gelbe Tonne wird im Volksmund auch gern als Plastiktonne bezeichnet. Jedoch gehören nicht pauschal alle Plastikabfälle in diese – ganz im Gegenteil, sagt Dr. Bernd Dutschmann, Verbandsvorsteher des Abfallentsorgungsverbandes „Schwarze Elster“: „Ausschließlich Verkaufsverpackungen aus Metall, Kunst- oder Verbundstoffen, z.B. Getränkedosen, Spülmittelflaschen, Margarinebecher oder Tetrapaks, werden über das Sammelsystem erfasst. Jedoch landen in der gelben Tonne immer wieder Abfälle, die dort nicht rein gehören.“

Die Palette der Fehlwürfe (falsch entsorgte Abfälle) ist groß und reicht von Restmüll über Bauabfälle bis hin zu Schadstoffen. Ausschlaggebend, ob der Abfall in die gelbe Tonne gehört, ist die Antwort auf die Frage, ob es sich um eine Verkaufsverpackung handelt. Denn für deren Entsorgung zahlt der Bürger beim Kauf der Ware immer ein paar Cent mit. „Handelt es sich nicht um eine Verkaufsverpackung, beispielsweise um eine kaputte Plastikschüssel oder um Wandverkleidung aus Styropor, ist der Abfall über andere Entsorgungswege zu verwerten“, erklärt der AEV-Verbandsvorsteher weiter.
Neben dem Restmüllbehälter für alle kleinteiligen Abfälle kann der Bürger viele haushaltstypische Abfälle auf den AEV-Wertstoffhöfen abgeben. Zur Abfalltrennung bietet der AEV ein hilfreiches Online Abfall-ABC mit einer Vielzahl von typischen Abfällen an. Zudem kann man dieses auch als PDF-Dokument downloaden. Und falls immer noch Fragen offen sind, steht Ihnen die Abfallberatung des AEV gern unter 0 35 74 / 46 77 132 zur Verfügung.

Weitere Informationen und Links:

PDF icon Abfall-ABC als PDF-Dokument zum Download (ca. 0,8 MB)

Nur Verkaufsverpackungen gehören in die gelbe Tonne. Foto: AEV/ Björn Naumann

AEV-Abfallberatung:

Andreas Mittrach

Abfallberater:
Andreas Mittrach
berät Sie gerne.
Telefon:
03574 / 46 77 132

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