Biotonne bei der KWG - eine saubere Sache

Mieter mit neuem Dienstleistungsangebot des AEV zufrieden

Die Mieter der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) aus der Rembrandtstraße in Großräschen haben sie schon: die Biotonne des Abfallentsorgungsverbandes „Schwarze Elster“ (AEV).
Seit April 2016 testet der AEV sein neues Dienstleistungsangebot im Raum Großräschen und Schipkau, um Erfahrungen bei der Erfassung und Verwertung von Bioabfällen zu sammeln. Was für Meinungen die KWG-Mieter aus den Mehrfamilienhäusern mit Pachtgarten zur Biotonne haben, wollten der KWG-Kundenbetreuer, Andreas Gehlert, und der AEV-Kundendienstleiter, Thomas Frahm, vor Ort wissen. Dabei trafen sie den Mieter Klaus Sandner direkt bei der Gartenarbeit an. „Die Biotonne ist ein tolles Angebot, wir nutzen sie voll und ganz. Ich, für die anfallenden Gartenabfälle, meine Frau hat einen separaten Eimer für die Küchenabfälle. Auch die Befüllung der Biotonne klappt, sie riecht nicht unangenehm, es gibt keine Maden und die vorhandene Tonnengröße ist aus meiner Sicht ausreichend.“ Ein weiterer Biotonnen-Nutzer ist Steffen König: „Wir entsorgen über die Biotonne unsere Gartenabfälle sowie Schalen und andere Küchenabfälle, die wir in Papier einwickeln. Die Entsorgung ist einfach und bequem. Jetzt im Sommer ist die Biotonne jedoch schnell voll, so dass ein größerer oder weiterer Behälter sinnvoll wäre“, berichtet er von seinen Erfahrungen. Überzeugt von der Biotonne ist auch die KWG-Mieterin, Gisela Filehr: „Bisher haben wir für unser Grünes die Restabfalltonne genutzt. Um die Abfälle besser zu trennen, erhielten wir zwischenzeitlich Papiertüten, deren Handhabung nicht leicht war. Mit der neuen Biotonne klappt nun die Entsorgung unseres Grüns und der Küchenabfälle einwandfrei“, freut sie sich. Das bestätigt auch der KWG-Hauswart, Manfred Simon, im Gespräch mit Andreas Gehlert und Thomas Frahm: „Die Mieter nutzen die Biotonne intensiv. Klar, landet ab und zu mal eine Plastiktüte oder ein Becher in dieser, dann geben wir einen Hinweis, dass diese dort nicht reingehört und das klappt auch“, berichtet er von seinen Erfahrungen.
Ein positives Fazit zum bisherigen Verlauf des Pilotversuchs zieht auch der AEV, der besonders von der Sauberkeit der abgegebenen Bioabfälle überrascht ist. Dazu der Verbandsvorsteher, Dr. Bernd Dutschmann: „Entgegen dem Trend, dass in Biotonnen bei Wohnungsgesellschaften viele Fehlwürfe enthalten sind, geben uns die Mieter sehr saubere Garten- und Küchenabfälle ab, die wir gut verwerten können. Deren Verarbeitung erproben wir derzeit in unserer MBA in Freienhufen. Zukünftig wollen wir aus dem Bioabfall Kompost für die Bevölkerung und Gas zur Verstromung gewinnen.“ Alle Erkenntnisse aus dem laufenden Pilotversuch Biotonne wird der AEV zudem bei der flächendeckenden Einführung des neuen Dienstleistungsangebots im Verbandsgebiet nutzen. Jedoch ist der Einführungszeitpunkt - voraussichtlich Ende 2018 - aktuell von der Erweiterung und dem Umbau der MBA in Freienhufen abhängig. Weitere Informationen rund um die Biotonne finden alle interessierten KWG-Mieter auf der Seite zur Biotonne.

Mieter Klaus Sandner (Foto links) nutzt regelmäßig zur Entsorgung seiner Gartenabfälle die Biotonne. Der KWG-Kundenbetreuer Andreas Gehlert (rechts) freut sich über die gute Abfalltrennung der Mieter.

Mieter Klaus Sandner (Foto links) nutzt regelmäßig zur Entsorgung seiner Gartenabfälle die Biotonne. Der KWG-Kundenbetreuer Andreas Gehlert (rechts) freut sich über die gute Abfalltrennung der Mieter. Foto: AEV/ Björn Naumann

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