57.000 Papierbehälter werden mit Chips ausgestattet

AEV führt elektronisches Identsystem bei der Papiersammlung ein

Über 57.000 Papierbehälter im Verbandsgebiet des Abfallentsorgungsverbandes „Schwarze Elster“ (AEV) erhalten in nächster Zeit kostenlos einen elektronischen Chip, wie er sich bereits im Restmüllbehälter befindet.

Bereits im Juni hat der AEV das Chippen der Papierbehälter in Großkoschen getestet. „Dank der Unterstützung der Bürger hat unser Mitarbeiter fast alle Papierbehälter mit dem elektronischen Chip ausstatten können“, zieht Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann ein kurzes Fazit. Ab September geht der AEV in die Fläche und wird in den kommenden Monaten alle Papierbehälter in den 248 Orten des Verbandsgebietes kostenlos mit dem elektronischen Identsystem ausrüsten. „Mit der Einführung des Systems können wir die Papierbehälter eindeutig dem jeweiligen Grundstück zuordnen, es ist eine effektivere Tourenplanung und eine verbesserte Reklamationsbearbeitung möglich. Zudem steigern wir damit die Qualität unserer Dienstleistung, was gleichzeitig zur Stabilität der Abfallgebühren beiträgt“, erläutert Dr. Bernd Dutschmann die Vorteile des Identsystems.

Alle Bürger, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen werden vom AEV mit einem Brief über das Vorhaben noch einmal detailliert informiert. Neben dem konkreten Termin, wann der Papierbehälter gechippt wird, enthält der Brief Identaufkleber, auf denen ein Barcode und die Objektadresse aufgedruckt sind. „Hier bitten wir alle Bürger um Unterstützung: Bitte prüfen sie die Daten auf dem Aufkleber, bevor sie diesen auf den Papierbehälter kleben und diesen zum angegebenen Termin vor dem Grundstück bereitstellen. Der Aufkleber ist erforderlich, damit unser Mitarbeiter den Chip in den Papierbehälter einbringen und diesen anschließend mit dem Behälter und dem jeweiligen Grundstück verknüpfen kann“, beschreibt Dr. Bernd Dutschmann den Arbeitsprozess. Ist alles erledigt, bekommt der Papierbehälter einen Aufkleber mit "Ich bin gechippt!" auf den blauen Deckel und der Behälter kann wieder auf das Grundstück zurück genommen werden.

In unserem FAQ finden Sie häufig gestellte Fragen:

Nein. Die Restabfallbehälter sind bereits alle mit einem Chip ausgerüstet. Nur die Papierbehälter werden nachträglich mit einem Chip ausgestattet.

Das Chippen der Papierbehälter ist für alle Bürger, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen kostenfrei.

Ab September 2017 geht der AEV in die Fläche und wird in den folgenden Monaten alle Papierbehälter in den 248 Orten des Verbandsgebietes kostenlos mit den Chips ausrüsten.

Der Abfallbehälter für Restmüll wird über den Chip identifiziert und die Entleerung dem Grundstück zugeordnet. Anhand der Entleerungsanzahl wird die Abfallgebühr für Restabfall berechnet.

Der Chip in den Papierbehältern dient zur kundenfreundlicheren Tourenplanung und zur Zuordnung des Behälters zum jeweiligen Grundstück.

Ein Mitarbeiter des AEV kümmert sich um die Montage des Chips in den Papierbehälter. Der Chip wird an der linken Unterseite des Behälterrandes, in ein vorhandenes „Chipnest“, montiert.

.

Skizze zum Chippen der Papierbehälter.

Nein. Es werden die Anzahl der Entleerungen erfasst.

Die Identaufkleber (Kennzeichnungsaufkleber) erhalten Sie mit dem Schreiben, in dem wir Sie über den konkreten Termin informieren, wann ihr/e Papierbehälter gechippt wird/werden. Diese dienen der Zuordnung Ihrer Abfallbehälter zu Ihrem Grundstück. Die Aufkleber kleben Sie bitte auf die linke Seite des Behälters.

Auf dem Behälter-Etikett stehen Ort, Straße, Hausnummer, Behälterart und Volumen und die Behälternummer in Worten sowie als Strichcode. Diese Daten werden mit der 16-stelligen auf dem Chip hinterlegten Zahlenfolge verknüpft. Die Bürgerinnen und Bürger können am Tonnen-Etikett jederzeit ablesen, ob die richtige Tonne auf dem Grundstück steht.

Behälter, die keinen Chip tragen, wie zum Beispiel nicht angemeldete oder nicht nachgerüstete Behälter, können zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr entleert werden.

Nein, Konsequenzen auf die Abfallgebühren hat die Ausstattung der Papierbehälter mit den Chips nicht. Ziel des AEV ist es, die Dienstleistungsqualität zu erhöhen. Dazu gehören eine bessere Tourenplanung und eine einfachere Reklamationsbearbeitung, die sich zudem langfristig günstig auf die Abfallgebühren auswirken kann.

Bitte nehmen Sie in diesem Fall mit uns Kontakt auf. Ihr persönlicher Ansprechpartner beim AEV (die Kontaktdaten finden Sie oben rechts im Anschreiben) wird den Sachverhalt prüfen und ihnen ggf. neue Identaufkleber zukommen lassen.

Bitte nehmen Sie in diesem Fall mit uns Kontakt auf. Ihr persönlicher Ansprechpartner beim AEV (die Kontaktdaten finden Sie oben rechts im Anschreiben) wird den Sachverhalt prüfen und ihnen weitere Informationen sowie den/die Identaufkleber zukommen lassen.

Bitte nehmen Sie in diesem Fall mit uns Kontakt auf. Ihr persönlicher Ansprechpartner beim AEV (die Kontaktdaten finden Sie oben rechts im Anschreiben) wird den Sachverhalt prüfen und ihnen ggf. einen Papierbehälter stellen lassen.

Ein Mitarbeiter des AEV installiert den elektronischen Chip im Papierbehälter. Fotos: AEV/ Björn Naumann

Nachdem der elektronische Chip im Papierbehälter montiert wurde, wird dieser aktiviert und anschließend mit dem Behälter und dem jeweiligen Grundstück verknüpft.

Nach dem Chippen des Papierbehälters bekommt dieser einen Aufkleber mit "Ich bin gechippt!" auf den blauen Deckel und der Behälter kann wieder auf das Grundstück zurück genommen werden.

×
Info-Leiste <<