Wenn Toaster & Co. ausgedient haben …

Der alte Röhren-Fernseher, der defekte Laptop oder das aussortierte Mobilfunktelefon – all dies ist Elektroschrott und gehört nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz bei seiner Entsorgung in fachkundige Hände.
Gesammelt wird der Elektroschrott auf verschiedenen Wegen: Elektrokleingeräte bis 25 cm Kantenlänge, wie zum Beispiel Telefone, elektrische Zahnbürsten oder Kaffeemaschinen, sowie alle Elektrogroßgeräte können auf allen Wertstoffhöfen des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster kostenfrei abgegeben werden. Noch bequemer geht es über den Handel: Jeder Elektronikmarkt mit mehr als 400 qm Verkaufsfläche ist verpflichtet Kleingeräte anzunehmen. Wird ein neuer Kühlschrank, eine Waschmaschine oder Elektroherd angeschafft, hat der Händler das Altgerät zurückzunehmen. Darüber hinaus bietet der AEV für Elektrogroßgeräte eine kostenfreie, haushaltsnahe Sammlung per Abruf an.
Jedoch ist nicht immer sofort klar, ob es sich bei einem Gerät um Elektroschrott handelt. Prinzipiell gilt: fast alle Geräte, die mit Strom aus der Steckdose oder einer Batterie betrieben werden, und keine Verwendung mehr haben, sind Elektroschrott. Die in Elektroaltgeräten vorhandenen Batterien, die nicht fest verbaut sind, sind vor der Abgabe durch den Besitzer zu entnehmen und getrennt zu entsorgen. Dafür stehen sowohl auf den Wertstoffhöfen, am AEV-Schadstoffmobil und im Handel entsprechende Behältnisse bereit. Gerade von Lithium-Ionen-Batterien geht hier eine besondere Brandgefahr aus, deshalb sollten diese vor der Abgabe separat in einer Folientüte verpackt oder die Pole abgeklebt werden.

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Elektrokleingeräte bis zu einer Kantenlänge von 25 cm können auf den AEV-Wertstoffhöfen oder in Elektronikmärkten kostenfrei abgegeben werden. Foto: Elektro-Altgeräte Register