„Rote Karte“ für falsch entsorgte Abfälle

Deutschland gilt als Vorreiter bei der Abfalltrennung und dem Recycling von Wertstoffen, wodurch Ressourcen geschont werden. Der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster (AEV) bietet mit seinen Rest-, Bio- und Papierabfallbehältern und seinen weiteren Entsorgungsdienstleistungen sowie der durch die Privatwirtschaft bereitgestellten gelben Tonne für Verpackungen effektive Wege für die Abfalltrennung und –verwertung an. „Jedoch müssen wir leider feststellen, dass in den Entsorgungsbehältern zunehmend falsche Abfälle, auch Fehlwürfe genannt, landen. Insbesondere die Verpackungs- und Papierbehälter, für die keine Leerungsgebühr anfällt, werden mit Rest- oder Bauabfällen befüllt“, ärgert sich AEV-Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann über die Situation.
Die Folge: Die Fehlwürfe müssen separat aussortiert und entsorgt werden, was Zusatzkosten verursacht. „Aus diesem Grund finden ab sofort gemäß Abfallentsorgungssatzung Kontrollen durch die Müllwerker statt. Entsorgungsbehälter mit festgestellten Fehlwürfen werden nicht geleert und mit einem roten Punkt auf die Fehlbefüllung hingewiesen. Die Abfälle sind dann nach zu sortieren und können zum nächsten Leerungstermin zur Entsorgung bereitgestellt werden“, erklärt der AEV-Verbandsvorsteher die Vorgehensweise. Bei Fragen zur Abfall- und Wertstofftrennung bietet der AEV umfassendes Informationsmaterial an.
Neben Trennhinweisen und einem Abfall-ABC im Abfallkalender findet man weiterführende Tipps auf der AEV-Internetseite unter Menüpunkt Abfall-ABC. Bei offenen Fragen hilft zudem der AEV-Abfallberater telefonisch unter 03574/ 46 77 132 weiter.

„Rote Karte“ für falsch entsorgte Abfälle

Bei Fehlwürfen wird der Entsorgungsbehälter nicht geleert und mit entsprechenden Hinweisen versehen. Foto: AEV