Bürger begrüßen Biotonne

Info-Veranstaltung_Biotonne

Dr. Bernd Dutschmann (Foto li.), Verbandsvorsteher des AEV, informierte interessierte Bürger über den Pilotversuch zur Biotonne und beantwortete Fragen. Foto: AEV/ Björn Naumann


Ab April testet der Abfallentsorgungsverband „Schwarze Elster“(AEV) die Biotonne im Raum Großräschen und Schipkau. Wie die Sammlung und die Verwertung der Bioabfälle erfolgt, darüber informierte der AEV am 16. März 2016 im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Großräschener Kurmärker-Saal.

Im Detail sprach der AEV-Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann über die Vorteile der Biotonne und deren richtige Befüllung, die angebotenen Behältergrößen, den geplanten Entsorgungsrythmus und die Entleerungsgebühren. Des Weiteren informierte der Verbandschef über die geplante Verwertung der eingesammelten Bioabfälle am Standort der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage in Freienhufen. Anschließend konnten interessierte Bürger ihre Fragen zum Pilotversuch Biotonne an den Verbandsvorsteher richten. So wollte beispielsweise eine Bürgerin wissen, ob auch Kerne, Nüsse oder Knochen in die Biotonne gehören, ein anderer Bürger fragte, welche Behältergröße für welchen Haushalt empfehlenswert ist und ob der zweiwöchentliche Entleerungsrhythmus im Sommer ausreichend sei. Alle Fragen und Hinweise des Abends wurden vom AEV gern aufgenommen, denn die gewonnenen Erkenntnisse sollen bei der späteren flächendeckenden Einführung der Biotonne im Verbandsgebiet mit einfließen. „An dieser Stelle bitte ich schon heute alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Versuchsgebiet Großräschen und Schipkau, uns im Laufe des Jahres ihre Erfahrung bei der Nutzung der Biotonne mitzuteilen“, so Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann. Hierfür steht die Biotonnen-Hotline unter 03574 / 46 77 121 zur Verfügung, zudem hat der AEV auf der Informationsseite zur Biotonne ein Befragungsformular eingerichtet.