Falscher Entsorgungsweg

Nicht jedes Glas gehört in den Altglascontainer

Verschmutzter Glascontainerstandplatz

Die Glastür und die Abfallreste gehören nicht in oder an die Altglascontainer. Hier haben Unbekannte den falschen Entsorgungsweg gewählt. Es handelt sich um Restmüll, der auf dem Wertstoffhof abgegeben werden kann.  Foto: AEV/ Björn Naumann


Etwa 440 Standplätze mit über 1.000 Glascontainern bilden im Verbandsgebiet des Abfallentsorgungsverbandes „Schwarze Elster“ (AEV) ein flächendeckendes Netz zur Altglaserfassung.

Auf jedem Standplatz befinden sich mindestens zwei Glascontainer, einer für Weißglas und einer für Braun- und Grünglas. In diese kann der Bürger werktags von 7 bis 20 Uhr Verpackungsglas jeglicher Art, ob nun Einweg- oder Getränkeflaschen sowie Konservengläser, einwerfen. Nicht in die Glascontainer gehören hingegen Fensterglas, Spiegel, Glüh- und Energiesparlampen, Porzellan oder Weihnachtsbaumkugeln. Grund: Es handelt sich nicht um Verpackungsglas, sondern um selbstständig nutzbare Gegenstände, die in den Restmüll gehören oder am Schadstoffmobil abzugeben sind.

Ein schwerwiegendes Problem ist zudem die Verschmutzung der Glasstandplätze und deren Umfeld. Vor allem bei etwas abgelegenen Standplätzen ist die Hemmschwelle gering, dort illegal zu entsorgen. Der AEV bemüht sich mit großem Aufwand die entstandenen Verunreinigungen zu beseitigen, deren Kosten sich pro Jahr auf mehrere tausend Euro belaufen. Dieser Zustand ist jedoch vermeidbar, denn grundsätzlich gilt: Was nicht durch die Öffnung der Altglascontainer passt, gehört dort auch nicht rein und ist über einen anderen Entsorgungsweg zu beseitigen.

Hinweise über verschmutzte Glasstandplätze nimmt der AEV unter 0 35 74/ 46 77-131 entgegen. Weitere Informationen zum Thema findet man unter den Menüpunkten Abfall-ABC, Unterpunkt Altglas, sowie unter Wertstoffhöfe und Glascontainerstandplätze.