AEV verschickt Abfallgebührenbescheide

2019: weiterhin stabile Abfallgebühren/ Gebührenbescheid mit mehr Informationen

In den kommenden Tagen erhalten circa 60.000 Grundstückseigentümer vom Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster (AEV) ihren Abfallgebührenbescheid für das Jahr 2019 per Post. Auf Basis der am 15. November 2018 erlassenden Abfallgebührensatzung erfolgt die Berechnung der neuen Abfallgebühren, die 2019 weiterhin unverändert bleiben.

Berechnung der Abfallgebühren
Im ersten Teil des neuen Abfallgebührenbescheids erfolgt die Endabrechnung für das vergangene Jahr, bei der die tatsächlichen Leerungen der/des Restabfallbehälter/s mit den geleisteten Vorauszahlungen und ggf. weiterer Änderungen verrechnet werden. Zudem findet die Abrechnung der Entleerungen der Biotonne statt. Auf Basis der vorliegenden Daten der Einwohnermeldeämter wird für 2019 die Festgebühr (ehemalige Grundgebühr) zusammen mit den Vorauszahlungen für die Leerung der Restmüllbehälter berechnet. Deren Gebühr ist abhängig von der Behältergröße und wird mit der Schüttungsanzahl des letzten Jahres multipliziert.

Mehr Informationen auf dem Gebührenbescheid
Neu ist, dass auf dem Gebührenbescheid alle auf dem Grundstück registrierten Restabfall-, Bioabfall- und Papierbehälter (inkl. Behälternummern) aufgelistet werden, unabhängig ob für diese eine Gebühr erhoben wird. Damit erfolgt ein Abgleich des Behälterbestandes auf dem Grundstück mit dem AEV-Register. Der AEV bittet alle Bürger die aufgelisteten Behälternummern aus dem Gebührenbescheid und auf den Entsorgungsbehältern zu vergleichen und bei Abweichungen sich mit dem AEV-Kundendienst in Verbindung zu setzen.

Viele Rückfragen beim AEV
Erfahrungsgemäß kommt es in den ersten Tagen nach dem Versand des Gebührenbescheides vermehrt zu telefonischen Rückfragen. Der AEV bittet bereits jetzt um Verständnis, wenn die Telefonleitungen häufig besetzt sind.

AEV verschickt Gebührenbescheide

In diesen Tagen erhalten alle privaten Ein- und Mehrfamilienhausbesitzer, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen des AEV-Verbandsgebietes ihre Gebührenbescheide. 

Nach Erhalt des Gebührenbescheids sollte dieser in Ruhe geprüft werden.

Aus der ehemaligen Grundgebühr ist eine Festgebühr geworden, die auch variable Gebührenbestandteile wie die Kosten der Sperrmüllentsorgung beinhaltet. Die Festgebühr beträgt monatlich pro Person 2,46 €, pro Jahr sind das 29,52 €. Deren Berechnung erfolgt auf Basis der einwohnermelderechtlichen Daten zum 01.01. diesen Jahres und ist damit von der Anzahl der mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldeten Personen auf dem betreffenden Grundstück abhängig.

Kommt es zu Ab- oder Anmeldungen im laufenden Jahr findet eine monatsgenaue Berechnung statt. Die Festgebühr beinhaltet beispielsweise die Bereitstellung aller Abfallbehälter, die haushaltsnahe Abholung von Altpapier, Sperrmüll, Schrott und Elektroschrott, die Entsorgungsangebote auf den vier Wertstoffhöfen, die Abgabe von Schadstoffen am Schadstoffmobil, die Sammlung von Weihnachtsbäumen, die bürgernahe Abfallberatung oder die Vorhalteleistungen für alle Behandlungs- und Verwertungskapazitäten.

Weitere Informationen dazu finden Sie in der Abfallgebührensatzung.

Der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster ermittelt gemäß § 4 Gebührenbemessungsgrundlage der Abfallgebührensatzung die Personenanzahl zur Erhebung der Personengrundgebühr der Grundstücke auf der Grundlage von amtlichen Einwohnermeldedaten (Haupt- und Nebenwohnung).

Restabfall:
Die Berechnung der Leistungsgebühr ist wie in den Vorjahren unverändert. Im ersten Schritt erfolgt die Verrechnung der vorausgezahlten Pauschale für die Leerungen der Restmülltonne mit der tatsächlichen Leerungsanzahl des Vorjahres. Anschließend dient die Anzahl der Entleerungen als Grundlage für die Berechnung der voraus zu zahlenden Pauschale für das aktuelle Jahr. Ob ein Mindestleerungsvolumen zusätzlich berechnet wird, ist von der tatsächlich abgegebenen Restabfallmenge sowie von der Anzahl der auf dem Grundstück gemeldeten Personen abhängig und wird im Abfallgebührenbescheid detailliert dargestellt.

Bioabfall:

Wenn Sie an dem Pilotprojekt Biotonne 2018 im Raum Großräschen und Schipkau teilgenommen haben, berechnen wir Ihnen die Anzahl der Entleerungen der Biotonne bei den Leistungsgebühren. Dabei gilt für das erste Jahr ab Bereitstellung der Biotonne ein ermäßigter Gebührensatz.

Weitere Informationen dazu finden Sie in der Abfallgebührensatzung.

Neben der Festgebühr berechnet der AEV eine Leistungsgebühr bzw. eine Schüttgebühr für die Restmülltonne. Im ersten Teil des Abfallgebührenbescheids findet eine Verrechnung der vorausgezahlten Pauschale mit der tatsächlichen Leerungsanzahl des Vorjahres für die Restabfallbehälter sowie die Berechnung der Leerungen der Biotonne statt. Des Weiteren dient die Anzahl der Entleerungen der Restabfallbehälter als Grundlage für die Berechnung der Vorauszahlung für das aktuelle Jahr.

Das Mindestentleerungsvolumen schafft Anreize zur Vermeidung und Verwertung von Abfällen. Die Leistungsgebühr für ein Mindestentleerungsvolumen beträgt 156 Liter pro mit Haupt- oder Nebensitz gemeldeter Person und Jahr. Das angesetzte Mindestvolumen orientiert sich am Durchschnittswert, den eine Person durch Berücksichtigung der abfallrechtlichen Ziele der Vermeidung und Verwertung von Abfällen erreichen kann, ohne dass sie auf illegale Wege der Abfallentsorgung zurückgreift. Die Berücksichtigung besonders atypischer Lebensweisen und Konsumgewohnheiten ist im Rahmen des notwendigerweise pauschalisierenden Ansatzes der Satzung nicht geboten.

Seit 2018 werden auf dem Gebührenbescheid auch alle auf dem Grundstück registrierten Restabfall-, Bioabfall- und Papierbehälter (inkl. Behälternummern) aufgelistet, die keine Leerungen aufweisen und keine Gebühr erzeugen. Damit erfolgt ein Abgleich des Behälterbestandes auf dem Grundstück mit dem AEV-Register. Der AEV bittet alle Bürger die aufgelisteten Behälternummern aus dem Gebührenbescheid und auf den Entsorgungsbehältern zu vergleichen und bei Abweichungen sich mit dem AEV-Kundendienst in Verbindung zu setzen.

Per Überweisung:
Damit Ihre Zahlung dem richtigen Kundenkonto zugeordnet werden kann, verwenden Sie möglichst den vorgefertigten Zahlschein oder führen bitte die aufgeführte Kunden-Referenznummer im Verwendungszweck an.

Per SEPA-Lastschriftmandat:
Einfacher und bequemer kann die Zahlung durch die Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandats beim AEV erfolgen. Die Vorteile liegen auf der Hand: die lästige Terminüberwachung für die Raten der Abfallgebühren entfällt, die Zahlungen erfolgen immer pünktlich und deren Zuordnung durch die Mandatsreferenznummer erfolgt fehlerfrei.  Für die Erteilung des SEPA-Lastschriftmandats beim AEV liegt dem aktuellen Abfallgebührenbescheid ein Vordruck bei. Alternativ kann das Formular - hier klicken - heruntergeladen werden.

Auf schriftlichen Antrag kann die Grund- und/oder Mindestentleerungsgebühr für Personen, die mehr als sechs aufeinander folgende Monate von ihrem Haupt- /Nebenwohnsitz, insbesondere aus Gründen des Berufes, der Ausbildung, des Studiums, des Wehr- und Ersatzdienstes abwesend sind, ermäßigt werden. Diese Anträge sind unter Vorlage geeigneter aktueller Nachweise hinsichtlich der Abwesenheit jährlich neu beim Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster, Hüttenstraße 1 c, 01979 Lauchhammer einzureichen.

×
Info-Leiste <<