Nicht jedes Glas gehört in den Altglascontainer

Etwa 440 Standplätze mit über 1.000 Glascontainern bilden im Verbandsgebiet des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster (AEV) ein flächendeckendes Netz zur Erfassung von Behälterglas.
Auf jedem Standplatz befinden sich mindestens zwei Glascontainer, jeweils einer für Weißglas und einer für Braun- und Grünglas. In diese kann der Bürger werktags von 7 bis 20 Uhr Verpackungsglas jeglicher Art, ob nun Getränkeflaschen oder Konservengläser, einwerfen. Nicht in die Glascontainer gehören hingegen Fensterglas, Spiegel, Glüh- und Energiesparlampen, Porzellan oder Weihnachtsbaumkugeln. Grund: Es handelt sich nicht um Verpackungsglas, sondern um selbstständig nutzbare Gegenstände, die in den Restabfall gehören oder auf dem Wertstoffhof abzugeben sind.
Ein schwerwiegendes Problem ist zudem die Verschmutzung der Standplätze und deren Umfeld. Vor allem bei etwas abgelegenen Standplätzen ist die Hemmschwelle gering, dort illegal Abfälle jeglicher Art zu entsorgen. Der AEV bemüht sich mit großem Aufwand die entstandenen Verunreinigungen zu beseitigen, deren Kosten sich pro Jahr auf mehrere tausend Euro belaufen. Dieser Zustand ist jedoch vermeidbar, da die meisten illegal abgelagerten Abfälle problemlos auf den Wertstoffhöfen, teilweise kostenfrei, entsorgt werden
können. Hinweise über verschmutzte Glascontainerstandplätze nimmt der AEV unter 03574/ 4677 - 132 entgegen.

 Die Glastür und die Abfallreste gehören nicht in oder an die Altglascontainer. Hier haben Unbekannte den falschen Entsorgungsweg gewählt. Es handelt sich um Restmüll, der auf dem Wertstoffhof abgegeben werden kann. Foto: AEV/ Björn Naumann