Nur noch ohne Akkus

Bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten kommt es ab dem 1. Februar 2016

Bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten kommt es ab dem 1. Februar 2016
zu Veränderungen.

Gebrauchte und defekte Elektroaltgeräte sammelt der Abfallentsorgungsverband „Schwarze Elster“ (AEV) seit Jahren vom Restmüll getrennt. Der Bürger kann hierbei die haushaltsnahe Straßensammlung per Abruf in Anspruch nehmen oder seine Elektroaltgeräte auf einem der vier AEV-Wertstoffhöfe abgeben.
Mit Inkrafttreten des neuen Elektro- und Elektronikgerätegesetzes kommt es zu Veränderungen bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten, die ab dem 1. Februar 2016 umzusetzen sind. „Zukünftig muss der Bürger wiederaufladbare Batterien (Akkus) vor Abgabe seiner Altgeräte sowohl bei der haushaltsnahen Straßensammlung als auch vor Abgabe auf dem AEV-Wertstoffhof entfernen. Betroffen davon sind beispielsweise Akkuschrauber und –bohrer oder Elektrofahrräder. Die Akkus sind danach gesondert in einem anderen Behälter auf einem der vier AEV-Wertstoffhöfe oder am AEV-Schadstoffmobil kostenfrei zu entsorgen“, erklärt der technische Leiter des AEV, Dr. Peter Thiem. Zu beachten ist der sachgerechte Umgang mit den Akkus, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Hilfsweise müssen die Kontakte der wiederaufladbaren Batterien mit Klebeband abgeklebt werden. Elektroaltgeräte, wie beispielsweise Uhren, elektrische Zahnbürsten, Handys oder Tablets, bei denen die Akkus fest eingebaut sind oder nur mit großem Aufwand entfernt werden können, sind von der Regelung nicht betroffen. Diese werden ab 1. Februar auf den AEV-Wertstoffhöfen separat in einem Behälter oder bei der haushaltsnahen Straßensammlung einzeln eingesammelt.
In Vorbereitung befindet sich die Annahme und Entsorgung von Nachtspeicheröfen und Photovoltaikmodulen auf den AEV-Wertstoffhöfen. „Derzeit können diese nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung beim AEV entsorgt werden. Diesen Service wollen wir in Zukunft ohne Anmeldung anbieten und werden dazu separat informieren“, so Dr. Peter Thiem weiter. Weitere Informationen zum Thema erhält man unter 03574/ 46 77 132 und auf der Internetseite des AEV unter www.schwarze-elster.de.