Übergewichtige Biotonne

Fallobst kann bei der Entleerung zu Problemen führen

Biotonne

Foto: AEV/ Björn Naumann

Die Biotonne als neues Entsorgungsangebot des Abfallentsorgungsverbandes „Schwarze Elster“ (AEV) wird im Rahmen des Pilotversuches in der Gemeinde Schipkau und in der Stadt Großräschen umfassend genutzt. Aus aktuellem Anlass bittet der AEV alle Biotonnen-Nutzer um Beachtung der maximalen Füllmenge ihrer Entsorgungsbehälter. „Bei den letzten Entleerungen wurde von den Müllwerkern festgestellt, dass einige Biotonnen die maximale Füllmenge überschritten haben und es dadurch zu ersten Beschädigungen an den Behältern kam. Hier geht es insbesondere um Fallobst. Wird die Biotonne beispielsweise ausschließlich mit Äpfeln oder Birnen befüllt, wird diese schnell zu schwer und kann nicht mehr geschüttet werden“, informiert Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann.

Die maximale Nutzlast ist auf dem Tonnenrand der Biotonne zu finden. Danach darf die 120 Liter-Biotonne mit maximal 50 Kilogramm und die 240 Liter-Biotonne mit maximal 95 Kilogramm an Bioabfällen befüllt werden. Doch wie stellt man nun fest, ob die Biotonne zu schwer ist? Als Vergleich kann hier eine volle Papiertonne dienen, die man zur Entsorgung an der Straße bereitstellt. Kann man den Behälter ziehen bzw. schieben, sollte auch die Entleerung problemlos möglich sein.

Weitere Informationen zum Pilotversuch Biotonne findet man auf der Seite zur Biotonne.